Wie optimiere ich meine Performance Max (PMax) Kampagne?

Vermeiden Sie diese Fehler für erfolgreichere Kampagnen
Performance Max (PMax) ist neben Demand Gen eine der neuesten Kampagnenarten von Google Ads, welche vollständig KI-gesteuert ist und Anzeigen über alle Google-Kanäle hinweg ausspielt – von der Suche über YouTube bis hin zur Display-Werbung.
Obwohl PMax viele Vorteile bietet, wie eine breite Reichweite und automatisierte Optimierung, stellt die Kampagne Werbetreibende vor neue Herausforderungen. Im Gegensatz zu klassischen Search-Kampagnen bietet PMax weniger Transparenz über die Performance einzelner Kanäle oder Keywords. Um dennoch das Beste aus Ihrer Kampagne herauszuholen, ist eine gezielte Optimierung entscheidend. In diesem Blogbeitrag gebe ich Ihnen Anreize, wie Sie Ihre PMax-Kampagne effektiv optimieren können.
Die Optimierung von PMax: Schwieriger als bei klassischen Search-Kampagnen?
Bei klassischen Search-Kampagnen haben Sie direkten Zugriff auf detaillierte Daten wie Keyword-Performance, Suchbegriffe und Anzeigenplatzierungen. Diese Transparenz ermöglicht es Ihnen, gezielt Anpassungen vorzunehmen. Bei PMax hingegen übernimmt die KI viele Entscheidungen automatisch, und die Einblicke in einzelne Kanäle oder Keywords sind stark eingeschränkt. Das bedeutet, dass Sie der KI vertrauen müssen was natürlich nicht jedem von uns immer so einfach fällt, da auch KIs Fehler machen können. Sie können aber auch aktiv unterstützend eingreifen, um die Kampagne in die richtige Richtung zu lenken.

Strategien zur Optimierung Ihrer Performance Max Kampagne
1. Asset-Gruppen gezielt ausbauen
Asset-Gruppen sind das Herzstück Ihrer PMax-Kampagne. Sie bestehen aus Texten, Bildern und Videos, die von der KI kombiniert und ausgespielt werden. Je mehr hochwertige Assets Sie bereitstellen, desto besser kann die KI arbeiten.
- Tipp: Stellen Sie sicher, dass Ihre Asset-Gruppen vielfältig sind und alle relevanten Botschaften abdecken. Nutzen Sie unterschiedliche Formate (z. B. kurze und lange Texte) sowie ansprechende Bilder und Videos.
- Best Practice: Überprüfen Sie regelmäßig die Leistung Ihrer Assets und ersetzen Sie schwach performende Inhalte durch neue Varianten.
2. Relevante Suchthemen-Signale hinterlegen
Obwohl PMax keine direkten Keywords verwendet, können Sie der KI Suchthemen-Signale geben, um die Ausrichtung zu verbessern. Diese Signale helfen der KI zu verstehen, welche Suchintentionen für Ihre Kampagne relevant sind.
- Tipp: Nutzen Sie Ihre Keyword-Daten aus früheren Search-Kampagnen oder Tools wie den Google Keyword Planner, um relevante Suchthemen zu definieren.
- Beispiel: Für einen Online-Shop für Sportbekleidung könnten Signale wie „Laufschuhe kaufen“ oder „Fitnessbekleidung für Damen“ hinterlegt werden.
3. Zielgruppensignale hinzufügen
Zielgruppensignale sind ein weiterer Weg, um die KI zu unterstützen. Hier können Sie Informationen über Ihre ideale Zielgruppe hinterlegen – etwa demografische Merkmale, Interessen oder Kaufverhalten.
- Tipp: Nutzen Sie bestehende Daten aus Google Analytics oder früheren Kampagnen, um Zielgruppensignale zu definieren.
- Best Practice: Testen Sie verschiedene Zielgruppensignale und beobachten Sie deren Einfluss auf die Performance Ihrer Kampagne.
4. A/B-Tests durchführen
Auch bei einer KI-gesteuerten Kampagne ist Testing ein wichtiger Bestandteil der Optimierung. Mit A/B-Tests können Sie verschiedene Varianten testen und herausfinden, was am besten funktioniert.
- Was testen?
- Unterschiedliche Suchthemen-Signale
- Variationen von Zielgruppensignalen
- Standortausrichtungen (lokal vs. national)
- Verschiedene Asset-Gruppen (Texte, Bilder, Videos)
- Tipp: Führen Sie Tests schrittweise durch und analysieren Sie die Ergebnisse genau – auch wenn die Daten weniger detailliert sind als bei klassischen Kampagnen.
5. Standortausrichtung optimieren
Die Standortausrichtung ist besonders wichtig für lokale Unternehmen oder solche mit klar definierten Märkten. Nutzen Sie Geotargeting, um Ihre Anzeigen gezielt in Regionen auszuspielen, in denen Ihre Zielgruppe aktiv ist.
- Tipp: Überprüfen Sie regelmäßig die Standortdaten und passen Sie Ihre Ausrichtung bei Bedarf entsprechend an.
6. Markenausschlüsse nutzen, um irrelevante Ausspielungen zu vermeiden
Eine wichtige, aber oft übersehene Möglichkeit bei Performance Max Kampagnen ist die Verwendung von Markenausschlüssen. Diese Funktion erlaubt es Ihnen, bestimmte Marken von der Ausspielung Ihrer Anzeigen auszuschließen. Das ist besonders nützlich, wenn Sie verhindern möchten, dass Ihre Anzeigen bei Brand-Suchanfragen erscheinen, die zwar Traffic generieren, aber keine relevanten Conversions bringen.
- Wie funktioniert das?
Sie können in den Einstellungen Ihrer PMax-Kampagne spezifische Marken ausschließen. Dadurch wird die KI daran gehindert, Ihre Anzeigen bei Suchanfragen auszuspielen, die diese Marken enthalten.
- Wann ist das sinnvoll?
- Wenn Sie nicht mit großen Marken konkurrieren möchten, deren Suchanfragen oft hohe Kosten pro Klick (CPC) verursachen.
- Wenn Ihre Produkte oder Dienstleistungen nichts mit bestimmten Marken zu tun haben und solche Suchanfragen nur irrelevanten Traffic erzeugen.
- Wenn Sie verhindern möchten, dass Ihre Anzeigen bei Suchanfragen nach Konkurrenzmarken erscheinen (z. B., um rechtliche Konflikte zu vermeiden).
- Wenn Sie verhindern möchten, dass Ihre Performance Max Kampagne bei Ihrem eigenen Brand-Namen ausspielt und so keinen relevanten Neukunden-Traffic generiert.

Abschließendes Fazit
Performance Max bietet eine beeindruckende Automatisierung durch KI, aber der Erfolg hängt davon ab, wie gut Sie diese Automatisierung unterstützen. Indem Sie hochwertige Assets bereitstellen, relevante Signale hinterlegen und kontinuierlich testen, können Sie die Leistung Ihrer Kampagne gezielt verbessern – auch wenn direkte Einblicke begrenzt sind.
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Der Autor
Philipp Naller
Online Marketing Experte & Gründer von PGN Marketing
Als Online Marketing Experte mit Spezialisierung auf Google Ads, SEO und AI durfte ich schon viele große und mittlere Unternehmen auf dem Weg zur Online-Neukundengewinnung erfolgreich begleiten.
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